Unerfüllter Kinderwunsch und TCM

Der Wunsch ein Kind zu bekommen, ist etwas ausgesprochen Natürliches. Es ist ein tiefes inneres Verlangen, das mit dem Wort ‚Wunsch‘ nur unzureichend wiedergegeben werden kann. Etwas, das natürlich ist und unserem innerstem Wesen entspricht, wird nur schwer durch die Ratio zu bändigen sein. Entsprechend ist das Empfinden, wenn es nicht so ganz normal funktioniert. Oft stellen sich schon nach 3 Monaten des erfolglosen Wartens die ersten schlechten Gefühle ein. Da spielt es keine Rolle, ob die WHO in ihrer Definition 12 Monate festlegt. Auch die noch viel weiter gefassten Festlegungen mancher Kinderwunschzentren werden da als wenig hilfreich empfunden. Denn Vergleiche mit dem Angestrebtem  findet man sehr schnell im persönlichem Umfeld der Gleichaltrigen. Und dann ist das Gefühl „bei mir stimmt etwas nicht“ sehr schnell da. Hier beginnt der Leidensdruck der betroffenen Paare und erfährt mit jedem weiteren Monat meistens noch eine Steigerung.

Doch was kommt jetzt, was kann man tun? Wenn alle fachärztlichen Befunde nicht wirklich zielführend sind, bleibt dann wirklich nur die massive Intervention mit allen Risiken, um es irgendwie zu erzwingen?

Nein, es gibt durchaus erfolgreiche Therapien, ohne den massiven Eingriff und ohne eine chemischen Intervention. Maßnahmen, denen man im Vorfeld eine Chance einräumen sollte.

A

Mit der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) kann die Regulation des Hormonhaushaltes angesprochen und das notwendige Körpergleichgewicht wiederhergestellt werden.

TCM greift regulierend in das gesamte Gefüge der Steuerung des Organismus ein. Das Zusammenspiel der Organe und die hormonelle Steuerung ist den therapeutischen Maßnahmen der TCM durchaus zugänglich. Vielfach ist es „nur“ ein gestörtes Gleichgewicht, das mittels Akupunktur, Moxibution und einigen wenigen Kräutern wiederhergestellt werden kann. Laut den vorliegenden Statistiken sind 30-40% der vorkommenden Ursachen bei den betroffenen Frauen durch Zyklusstörungen verursacht. In der TCM verzichten wir erst mal auf die Einnahme künstlicher Hormone und stellen das Gleichgewicht im Körper durch die Steuerung der körpereigenen Energie und damit den harmonischen Zyklusverlauf wieder her.

Vielfach liegen aber auch die Ursache für das Empfängnisproblem beim Mann. Auch hier kann die TCM innerhalb weniger Monate eine Änderung bewirken. Die Harmonisierung der energetischen Steuerung durch Akupunktur kann auch das Ergebnis eines Spermiogramms verändern. Vor einer künstlichen Befruchtung oder dem Einsatz von Spendersamen sollte der Weg über die natürliche Steuerung unbedingt immer versucht werden.

Bei nicht wenigen Paaren sind die Probleme relativ gleichmäßig verteilt. Weder der Zyklus der Frau noch das Spermiogramm des Mannes sind optimal. Hier kann es sinnvoll sein, beide Partner mit TCM zu behandeln. Ein gemeinsames Ziel durch eine gemeinsame Aktion zu unterstützen, hilft auch das Miteinander des Paares zu festigen.

Eine TCM-Therapie besteht aus folgenden Anteilen:

Akupunktur

Stellt man sich das Meridiansystem des Körpers wie ein energetisches Bewässerungssystem vor, dann sind die Akupunkturpunkte die Ventile oder Schaltstellen zur Regulation
in diesem System.

 

Moxibution

Moxa ist nichts anderes als Beifuß (Artemisia vulgaris).
In der TCM wird es benutzt, um Akupunkturpunkten gezielt Energie zu zuführen, in dem das gepresste Kraut in kleinen Mengen über den Akupunkturpunkten verglimmt wird.

Heilkräuter

Heilkräuter,
meistens als Tee oder auch in Kapseln oder als Ganulat verabreicht, unterstützen die Akupunktur und helfen das Gleichgewicht der inneren Organe wiederherzustellen.